Immobilien-Service und Verwaltungs-GmbH
Verwaltung von Wohnungseigentum
0911-35 05 90

WEG-Verwaltung_ISVG

Tipps zum richtigen Lüften und Heizen im Winter von der ISVG Immobilienverwaltung, WEG-Verwaltung, Hausverwaltung und Objektverwaltung in der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen.



Richtiges Heizen im Winter

Was sollte man beachten?

Da die Energiekosten fast jährlich steigen und damit in der Regel auch das Heizen teurer wird, sollte man einige grundlegende Dinge über das Heizen berücksichtigen, um ohne negative Nebenerscheinungen Kosten zu sparen.

Die wichtigsten Aspekte beim Heizen sind daher ...
  • das Energiesparpotenzial,

  • ein gesundes Raumklima und

  • das Vermeiden von Schimmelbildung.


Folgende Punkte sollte man beim Heizen berücksichtigen, um allen 3 Aspekten gerecht zu werden.

  1. Übertriebenes Energiesparen ist kontraproduktiv!

    Tagsüber die Heizung abzudrehen, um abends wieder hochzuheizen, spart KEINE Energie. Im Gegenteil, vor allem die Außenwände kühlen extrem ab und der Energieaufwand, welcher benötigt wird, um diese Wände wieder auf eine effektive Temperatur zu bringen, ist höher als die Energieersparnis tagsüber.

    Unsere Hausverwaltung und WEG-Verwaltung kann an dieser Stelle keine pauschale Angabe darüber machen, wie Ihre Heizung eingestellt werden muss, da das von der Bausubstanz, der Isolation und dem Wirkungsgrad der Heizung abhängt. Kontaktieren Sie hierfür entsprechende Fachkräfte.

    Stellen Sie die Heizung mindestens so ein, dass Sie das Auskühlen der Außenwände vermeiden.

  2. Die richtige Raumtemperatur für ein gesundes Raumklima

    Unter wissenschaftlichen Aspekten wird eine Raumtemperatur zwischen 19° Celsius und 21° Celsius empfohlen.
    Das betrifft hauptsächlich Wohnräume, in denen man sich über einen längeren Zeitraum aufhält.
    Berücksichtigen Sie, dass bei unterschiedlichen Zimmertemperaturen ein Wärmeausgleich stattfindet. Versuchen Sie also, die Räume gleichmäßig und konstant zu heizen, oder halten Sie Zimmer, in denen Sie bewusst ein anderes Raumklima erzeugen wollen, geschlossen.

    Frischluft durch Stoßlüften
    Um die erzeugte Wärme durch Lüften nicht zu verlieren, verzichten viele bewusst auf regelmäßiges und gutes Durchlüften. Doch genau das ist falsch.

    Wenn Räume im Winter stark beheizt und wenig belüftet werden, können Chemikalien verstärkt ausgasen und sich in der Raumluft anreichern. Diese können aus neuen Baustoffen, Einrichtungsgegenständen oder aus Renovierungsarbeiten stammen.

    Im Winter ist zudem die Luftfeuchtigkeit in vielen Innenräumen zu gering. Durch eine hohe Feinstaubbelastung, die es auch verstärkt in den Wintermonaten gibt, können die Schleimhäute von Augen und oberen Atemwegen gereizt werden. Hier hilft es vor allem, genügend zu trinken.

    Das beliebte und weit verbreitete Verdunsten von Wasser ist kaum wirksam und erhöht an kalten Oberflächen dazu das Schimmelrisiko.

    Mehrmals täglich in allen Räumen die Fenster weit öffnen und für fünf bis zehn Minuten stoßlüften. Danach müssen die Fenster wieder vollständig geschlossen werden. Die Fenster nicht kippen.

    Gerade die sehr trockene Winterluft kann besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen und herausbefördern.

    Die Kaltluft wärmt sich an den warm gebliebenen Oberflächen rasch wieder auf, und unterm Strich geht dabei nur wenig Energie verloren.

  3. Vermeiden von Schimmelbildung

    Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag über richtiges Lüften

    Gerade im Winter steigt in Wohnungen das Schimmelpilzrisiko enorm an. Neben baulichen Mängeln, fördert die falsche Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit die Schimmelbildung.

    Feuchte und nasse Untergründe bieten die besten Voraussetzungen, damit Schimmel entsteht. Also gilt es gerade dies zu vermeiden. Häufig dort, wo die Außenwände schlecht isoliert sind und im Winter besonders stark auskühlen können, besteht die Gefahr der Schimmelbildung.
     Die Luftfeuchtigkeit kondensiert auf den Oberflächen, und die Schimmelpilze können sich massenhaft vermehren. Oft bilden sich dann hässliche dunkle Flecken oder gar Flächen. Aber es gibt auch viele Fälle von verdecktem, das heißt unsichtbarem Schimmelpilzwachstum. Bemerkbar machen sich die Pilze häufig durch einen muffigen Geruch. Schimmelpilze sind aber nicht nur hässlich oder stören den Geruchsinn: Schimmel gefährdet die Gesundheit!

    Manche Pilzarten sind zudem potente Auslöser von Allergien. Nach neueren Erkenntnissen muss bei Wohnverhältnissen mit Feuchtigkeitsproblematik und Schimmelproblematik neben der Verstärkung von Asthmasymptomen auch mit einer erhöhten Infektanfälligkeit, beispielsweise für Erkältungskrankheiten, gerechnet werden.

    Außerdem besteht durch Atmung, Schwitzen, Kochen und Duschen in der Wohnungsluft fast immer viel Feuchtigkeit. Kühlt sich der Raum dann ohne Lüften ab, so schlägt sich die Feuchtigkeit auf kalten Flächen nieder und die Schimmelbildung ist fast vorprogrammiert.
 

Suchbegriffe für diesen Beitrag:

Lüften, Tipps zum Wohnen, richtiges Lüften, Lüften gegen Schimmelbildung, Schimmelbildung, Schimmel, Feuchtigkeit in der Wohnung, Wasserdämpfe, Luftwechsel, Heizkosten,


Die Informationen wurden nach bestem Wissen von unserer Hausverwaltung und WEG-Verwaltung zusammengestellt und dienen der allgemeinen Information zum richtigen Heizen und Lüften im Winter. Fehler sind vorbehalten. Diese Informationen zum richtigen Heizen und Lüften im Winter können eine individuelle Beratung durch entsprechende Fachkräfte nicht ersetzen! Eine Haftung aufgrund der hier gegebenen allgemeinen Hinweise ist ausgeschlossen. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit schriftlicher Genehmigung der ISVG WEG-Verwaltung, Hausverwaltung und Immobilienverwaltung in der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen.


Tipps zum richtigen Lüften und Heizen im Winter von der ISVG Immobilienverwaltung, WEG-Verwaltung, Hausverwaltung und Objektverwaltung in der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen.